Foto: Joerg Lehmenn Foto: Patrick Kirchberger BUCKET LIST 5 ultimative Insider-Tipps in und um St. Veit im Pongau von Sonnhof-Gastgeberin Eva-Maria Winkler 1. Allem voran natürlich die geführten Kräuterspaziergänge mit Vitus. Gemeinsam sammeln, am Abend genießen. 2. Oder man lernt bei Vitus’ Kochkurs gleich, wie die Kräuter (und vieles andere) am besten zuzubereitet werden. 3. Entspannung pur erlebt man bei den Wanderungen und Radausflügen zu den Ruheoasen rund um unseren Sonnhof. 4. Der nächste Winter kommt bestimmt: Dann locken zahllose Pisten und Loipen, die von uns aus gut zu erreichen sind. 5. Ein Highlight ist der SpaBereich samt Infinity-Pool und atemberaubenden Ausblick, einigen Saunen und Ruheräumen. Er interpretiert das, was um ihn herum wächst, blüht und gedeiht mit moderner Technik, feiner Sensorik und einer Prise Wagemut. Seine Menüs erzählen Geschichten – von Almen und Wildpfaden, von Sommerregen und Fichtenharz. Winkler liebt die leisen Töne. Er verzichtet auf Spektakel und konzentriert sich auf das, was zählt: den puren Geschmack, den Rhythmus der Jahreszeiten, die Geschichten seiner Produzenten. Im Sommer durchstreift er mit seinem Küchenteam die Wiesen und Wälder rund um St. Veit, sammelt Kräuter, Blüten, Beeren. Im Winter entstehen daraus Essenzen, Öle, Pulver – konservierte Erinnerung an sonnige Tage. Innovative Getränke und neue Wirtshauskultur Die Weinkarte liest sich wie eine Landkarte des guten Geschmacks, mit österreichischen Klassikern und fein abgestimmten Naturweinen. Wer lieber auf Alkohol verzichtet, erlebt bei der hausgemachten Saftbegleitung wie kreativ nicht-alkoholische Pairings sein können: Bergheu, Holunder, Fichtensprosse – das schmeckt nach Heimat und Entdeckung zugleich. Auch das im Vorjahr neu geschaffene Wirtshaus im Sonnhof, schon nach kurzer Zeit in einem österreichweiten Ranking unter die besten gewählt, folgt dem Geist des Gourmetrestaurants, jedoch mit einer bodenständigeren Handschrift. Hier dürfen Gäste ein Menü genießen, das zwischen Tradition und Moderne pendelt: ein butterweiches Schulterscherzl mit Selleriepüree, vielleicht eine cremige Polenta mit geschmortem Wurzelgemüse. Immer elegant, aber ohne Allüren. Ein Rückzugsort mit ganz viel Seele Der Sonnhof wäre nicht das, was er ist, wenn die Kulinarik allein im Mittelpunkt stünde. Das Hotel selbst ist ein Ort, an dem man durchatmet. Schon das Gebäude fügt sich sanft in die Landschaft – moderne Linien, natürliche Materialien, viel Licht. Holz, Stein und Stoffe in warmen Tönen schaffen jene unaufdringliche Eleganz, die man nicht erklären muss, weil sie sofort wirkt. Die 23 Zimmer und Suiten sind individuell gestaltet, jedes erzählt seine eigene Geschichte. Manche haben Balkone mit Blick auf die Berggipfel, andere kleine Kamine oder private Saunen. Nichts ist überladen, nichts laut – alles folgt der Idee von Ruhe und Geborgenheit. Morgens wecken Vogelstimmen und das erste Sonnenlicht, das über die Fensterbänke streicht. Dann der Duft von frisch gebackenem Brot, Kräutertee, Butter aus der Region. Das Frühstück ist ein Ritual: kein Buffet-Überfluss, sondern eine sorgfältige Auswahl mit vielen feinen Extras, bei der jedes Produkt Bedeutung hat. Wahrer Luxus mal wohltuend still Im Spa-Bereich setzt sich diese Haltung fort. Der beheizte Infinity-Pool scheint in den Himmel zu fließen, die Sauna öffnet den Blick auf das Tal, und im Ruheraum liegt man in leichten Decken, während draußen die Wipfel rauschen. Hier geschieht, was man Urlaub nennt: die langsame Rückkehr zu sich selbst. Wer hierherkommt, reist nicht einfach in den Pongau. Er reist in ein Gefühl: den Geschmack der Alpen, eingefangen in jedem Teller, jeder Textur, jedem Atemzug. Und wenn man am letzten Abend noch einmal auf die Terrasse tritt und die Lichter im Tal aufblitzen sieht, dann weiß man, dass Luxus manchmal ganz still ist – und einfach nach Heu, Kräutern und frischer Bergluft duftet. Modern, geradlinig, einladend, ausgesprochen hell und vor allem brandneu: das Restaurant Kräuterreich.
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