Wachau Magazin 2026

WACHAU MAGAZIN 2026 | 83 SCHUBERTIADE DÜRNSTEIN Unter dem Titel Die schöne unvergessliche Zeit« laden Kammersänger Robert Holl & Freunde zum 19. Mal ins Stift Dürnstein. Das dreitägige Festival gilt als Insidertipp unter Schubertianern und widmet den Lieder- und Ensemble-Abend dem Schubert-Zeitgenossen C. M. v. Weber. Am Kammermusikabend sind Pianist Till Fellner und Geigerin Viviane Hagner mit Schubert, Brahms und Beethoven zu hören sowie Rising Star« Anja Mittermüller bei der Abschluss-Matinee. www.schubertiade-duernstein.at « « 24. bis 26. April 1. bis 3. Mai und 8. bis 10. Mai Im Zeitalter der multiplen Krisen erscheint ein Beharren auf ein »Prinzip Hoffnung« (Ernst Bloch) geradezu naiv. Man müsste verrückt sein, angesichts der autoritären Gewalt, der ökologischen Notlage und der faschistischen Bedrohungen noch an ein besseres Morgen zu glauben. Mad Hope: Das wäre die Leidenschaft für das Versprechen der Transformation, ein kleinteiliger Aufstand der Ideen gerade dort, wo es doch angeblich nichts mehr zu hoffen oder zu gewinnen gibt. Unter diesem Motto steht das diesjährige donaufestival mit rund 50 Veranstaltungen mit Performance, Konzerten und Diskurs an zwei Wochenenden (jeweils Fr bis So) an unterschiedlichen Orten in Krems. www.donaufestival.at donaufestival: Mad Hope Fotos: David Visnjc (2025) Foto: Schubertiade Durnstein Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis »Festival« des Österreichischen Musiktheaterpreises laden die Internationalen Barocktage Stift Melk wieder zu Pfingsten in die prunkvollen Räumlichkeiten des Benediktinerstifts. Der künstlerische Leiter Michael Schade stellt diese heuer unter das Motto »[er]warten« und verbindet damit positive Spannung sowie erfreuliche Momente: »Manchmal ist die Ungewissheit, die das Warten bringt, wahnsinnig spannend. Man denke nur an den Adventkalender der Kinder oder an Schwangerschaften, in denen man freudiger Erwartung ist. Auch in der Musik hat das Warten eine große Bedeutung, sei es das Sich-Gedulden auf den Einsatz einer Stimme oder eines Instruments, eine dramatische Pause oder das Warten und Hoffen auf den wohlwollenden Applaus des Publikums.« Den Auftakt gestaltet traditionell der Concentus Musicus Wien. Gemeinsam mit einem erlesenen Solist:innenquartett steht das erste Oratorium Georg Friedrich Händels »Il Trionfo del Tempo e del Disinganno« auf dem Programm. Für weitere Klangerlebnisse garantieren Patricia Nolz, Martin Haselböck, Serge Falck, Giovanni Antonini, die Barocksolisten München, Il Giardino Armonico, das L’Orfeo Barockorchester und die Company of Music in Melk. Auf Familien wartet bereits am 21. 5. ein musikalisch-artistisches Abenteuer mit dem Musikzirkus Cantillo. www.barocktagemelk.at INTERNATIONALE BAROCKTAGE STIFT MELK 22. bis 25. Mai Foto: Daniela Matejschek

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